Zwischen der Altstadt von Halle und den südlichen Erweiterungsflächen in Ammendorf klaffen die Bodenverhältnisse stärker auseinander, als mancher Bauherr vermutet. Während im Zentrum oft tragfähige Sande und Kiese der Saaleaue anstehen, dominieren im Süden bindige Lösslehmdecken, die bei Wasserzutritt rasch an Scherfestigkeit einbüßen. Genau diese Unterschiede entscheiden bei einer Böschungsstabilitätsanalyse in Halle darüber, ob eine Baugrubenwand ohne zusätzliche Sicherung auskommt oder ein rechnerischer Nachweis gegen Böschungsversagen geführt werden muss. Wir begleiten seit Jahren Tiefbauvorhaben in der Saalestadt und wissen, dass jede Hangsituation – vom steilen Prallhang bei Kröllwitz bis zur flachen Dammschüttung in der Neustadt – eine standortspezifische Bewertung verlangt. Wer die geotechnische Rechenarbeit frühzeitig mit einer Korngrößenanalyse und einem Triaxialversuch unterlegt, vermeidet teure Überraschungen im Baugrubenbetrieb.
Eine standsichere Böschung in Halle bemisst sich nicht nach Erfahrungswerten, sondern nach dem Zusammenspiel aus lokaler Geologie, Grundwasserstand und präzisen Scherparametern.
Arbeitsumfang in Halle

Demonstration video
Kritische Bodenfaktoren in Halle
Unser Erkundungsteam setzt bei Böschungsuntersuchungen in Halle häufig einen schweren Rammsondierbock mit CPT-Aufsatz ein, der auf dem städtischen Mergel und den dicht gelagerten Saalekiesen genug Tiefenleistung bringt. Die kritischste Phase jeder Böschungsstabilitätsanalyse in Halle beginnt jedoch nicht im Feld, sondern am Schreibtisch: Wer die Grundwasserströmung in der Saaleaue unterschätzt oder den Porenwasserdruckaufbau bei schneller Aushubfreilegung ignoriert, riskiert einen hydraulisch getriebenen Böschungsbruch. Gerade in den Herbstmonaten, wenn der Saalepegel nach Starkregen ansteigt und die bindigen Auelehme aufweichen, sind die Sicherheitsreserven mancher Altböschung aufgezehrt. Die DIN 4084 fordert hier explizit den Nachweis für die ungünstigste Wasserstandskonstellation – ein Punkt, den wir in jeder Berechnungsakte dokumentieren. Ein zweites Risiko liegt in anthropogenen Auffüllungen: In ehemaligen Kiesgruben bei Lettin oder den Industriebrachen von Trotha treffen wir oft auf heterogene Schüttungen, deren Scherverhalten ohne gezielte Probennahme nicht seriös modellierbar ist.
Unsere Leistungen
Die Böschungsstabilitätsanalyse in Halle liefern wir als modulares Leistungspaket, das sich am Bauablauf orientiert – von der Vorerkundung bis zum rechnerischen Nachweis.
Geotechnische Voruntersuchung und Probenahme
Aufschluss der Böschung mittels Schürfgruben und Kernbohrungen, Entnahme ungestörter Proben in allen relevanten Schichten, Einmessung des Grundwasserstands vor Ort.
Laborversuche zur Scherfestigkeit
Drainierte und undrainierte Triaxialversuche, Rahmenscherversuche sowie Korngrößenanalysen zur Bestimmung der maßgebenden Bodenkennwerte für die Standsicherheitsberechnung.
Rechnerischer Standsicherheitsnachweis
Lamellierte und numerische Berechnung nach DIN 4084 und EC 7, Berücksichtigung von Grundwasser, Aushubphasen und Verkehrslasten, inklusive Dokumentation für die Prüfstatik.